Die im Neo-Barock-Stil erbaute Moschee wurde 1856 unter Sultan Abdülmecid I. fertiggestellt. Die Architekten Garabet Balyan und sein Sohn Nigoğayos Balyan – dieselben, die auch den Dolmabahçe-Palast entwarfen – schufen dieses architektonische Juwel direkt am Wasser.
Architektonische Besonderheiten:
• Elegante Mischung aus osmanischer und europäischer Barockarchitektur
• Hohe Fenster, die das Innere mit natürlichem Licht durchfluten
• Zwei schlanke Minarette mit kunstvollen Balkonen
• Lage direkt am Bosporus-Ufer mit Blick auf Asien
• Detailreiche Ornamente und Kalligraphien im Innenraum
Das umliegende Ortaköy-Viertel ist ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Touristen. Der Platz vor der Moschee verwandelt sich besonders am Wochenende in einen lebhaften Kunsthandwerksmarkt mit:
• Handgemachtem Schmuck und Kunsthandwerk
• Die berühmten Kumpir (gefüllte Ofenkartoffeln) an den Ständen
• Cafés und Restaurants mit Bosporus-Blick
• Straßenkünstler und Musiker
Fotografen-Tipp: Die beste Zeit für Fotos ist bei Sonnenuntergang, wenn die Moschee und die Brücke in goldenem Licht erstrahlen.